Kienzlers Kolumne

Kommentare zu Alltäglichem und weniger Alltäglichem

Hilary gibt nicht auf II Mai 15, 2008

Das hier war der Text, den ich eigentlich posten wollte, jetzt habe ich ihn wiedergefunden

Hilary gibt nicht auf. Warum auch? Warum eine Niederlage eingestehen, bevor sie eingetreten ist. Warum nicht noch einen Ehrentreffer landen? Hilary Clinton ist die neue Ikone der Scheiternden und sie macht es richtig. Sie fährt den Wagen vor die Wand, wenn er schon halb durchgebrochen ist. Ihr Weg - ein Symbol für das Leben - wissen nicht auch wir schon vom ersten Tage unseres Lebens an, dass es zu Ende gehen wird? So weiß sie nun, dass sie einen aussichtslosen Kampf führt - Wie wir alle.

man könnte sagen, sie will es nicht wahrhaben. Man könnte auch sagen: Genau und so ist es richtig. Warum immer alles glauben, was einem der rest der Welt vorbetet? Ich bin immer für das unterlegene Team, wenn ich mir ein Spiel anschaue, in dem keine meiner favorisierten mannschaften mitspielt und der Vorwahlkampf in den USA ist so eines.

Man kann doch nur sagen: Barack, alter Wahlkämpfer. Nimm dir mal ein Beispiel an dieser Ausdauer, leg noch was drauf und versuch McCain doch noch den Schneid abzukaufen!

Vielleicht weiß Hilary auch etwas, das sonst niemand weiß? Vielleicht hat sich jemand verzählt und es kommt erst in ein paar Wochen raus? Und dann? Vielleicht ändert sich morgen alles. Vielleicht laufen ab morgen die Uhren rückwärts, wir atmen CO2 und Geld ist ein Nahrungsmittel? Und dann? Dann steht sie bereit. Hilary, Schutzheilige der Verkünder einer anderen Wahrheit in den Fußgängerzonen. Wer sollte dann Präsidentin werden, wenn nicht sie?

 

Schon wieder Außerirdische Mai 14, 2008

Gespeichert unter: Aus den Stromschnellen der Hirnwindungen, Essays - Eine Rubrik, die auf alles passt — harrykienzler @ 4:07 Uhr nachmittags
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Auf Spiegelm Online steht was darüber, dass die Briten UFO-Akten veröffentlichen. Zum dritten Mal in den letzten paar Monaten. Scheint irgendwie das Lückenfüllerthema zu sein, wenn einem gerade nichts bessers einfällt. Ich werde jetzt in regelmäßigen Abständen davon berichten, dass ich meinen Geldbeutel verloren habe. Ist mir nämlich vor kurzem passiert und daran wird sich auch nichts mehr ändern.

Ich habe meinen Geldbeutel verloren. Er ist weg. Alles war drin. Ausweis, Bankkarte. Die anderen Karten hebe ich mir für die nächsten Beiträge auf.

Könnte natürlich sein, dass ich meinen Geldbeutel gar nicht verloren habe, sondern er mir geklaut wurde.

Ein schönes Problem, das man sicher stundenlang erörtern kann, so wie die Frage, ob es jetzt laut den britischen Fotos Außerirdische gibt, oder nicht.

Ich habe auch ein Foto von Außerirdischen hier reingestellt, voilá:

Tja, ist ein Foto aus einer anderen Dimension. Man kann aber auch darauf einen Außerirdischen erkennen, wenn man will und wer wollte das nicht?

Ist doch auch schön, ich habe zwar keinen Geldbeutel mehr, kann aber fast beweisen, dass es Außerirdische gibt.

 

Hilary gibt nicht auf Mai 13, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — harrykienzler @ 10:56 Uhr vormittags

Ich hatte gerade einen Kommentar über Hilarys verzweifelten aussichtslosen Kampf, doch noch die Vorwahlen in den USA zu gewinnen, geschrieben. Er ist auf dunklen Wegen im Internet verschwunden, als ich auf “Veröffentlichen” klickte. Bezeichnend.

 

Ausreden Mai 10, 2008

Gespeichert unter: Aus den Stromschnellen der Hirnwindungen, Politik und ihre Folgen — harrykienzler @ 11:56 Uhr vormittags
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Auf Siegel Online steht, dass auch Politiker sich gerne mit Ausreden behelfen, wenn sie nicht zur Bundestagssitzung wollen.

Hier noch ein paar Vorschläge:

Ich konnte nicht zur Sitzung kommen

- ich hatte einen wichtigen Termin bei einem diskreten Schweizer Kreditinstitut
(auch für Schüler interessant mit dem Zusatz: Irgendwie muss ich meine Versetzung ja finanzieren)

- Außerirdische haben mich entführt
(der untaugliche Klassiker, auch auf anderen Planeten immer wieder belächelt)

- Mein Wecker ist kaputt
(man muss ja nicht erwähnen, dass man ihn selbst gegen die Wand geworfen hat, sollte aber eine Erklärung dafür finden, warum man auch das Telefon und die Türklingel nicht gehört hat, nur zu sagen: Ach so ja, die sind auch kaputt, entwertet die erste Ausrede etwas)

- Was? Wo hätte ich sein müssen?
(Amnesie vortäuschen. Schwierig wird es, wenn man dann auch noch sagen muss: Was? In welchen Terminkalender habe ich das notiert? Ich meine, was ist ein Terminkalender überhaupt? Und wer sind sie denn? Und wer bin ich?)

- Meine Überzeugung verbietet es mir, zu solchen Sitzungen zu gehen
(Schön, wenn man einfach mal die Wahrheit sagen kann. Abgeordnete sollen ja schließlich ihrem Gewissen folgen und das verbietet hoffentlich, jeden Schwachsinn mitzumachen)

- Ich habe ein absolut reines Gewissen
(Etwas verfrüht in diesem Zusammenhang, kommt erst ein paar Pressekonferenzen später)

- Herr soundso konnte leider nicht zur Sitzung erscheinen, weil er einen Dauertermin auf dem Friedhof hat, bringen Sie mal ihre Kartei auf den neuesten Stand, die trauernde Witwe
(Ups)

- Ich habe Angst vor großen Menschenansammlungen
(Ha! Das ist doch mal ein Argument! Man darf sich nur nicht auf der Party erwischen lassen, die man gerade in einem frisch gemieteten Fußballstadion schmeißt)

 

Frühlingsgedicht Mai 7, 2008

Gespeichert unter: Poesie aus dem Papierkorb — harrykienzler @ 12:07 Uhr nachmittags
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Lass Sonne dir den Pelz verbrennen,

bis Freunde dich nicht mehr erkennen.

Schwitz große Eimer voll mit Schweiß,

schmück mit Blumen dir den Steiß.

Verfolge stets den Pollenflug,

bis du vom Frühling hast genug.

Erwarte dann des Sommers Tage

mit Eis und Schnee und Heizanlage.

Kauf dir ein Buch im Einzelhandel

zum Thema: Leb den Klimawandel!